Kinder- und Jugendfreizeit in Bad Hindelang
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Sonntag 16.08.2009,11.36 Uhr, Hauptbahnhof Nürnberg.
Es geht los. Dreizehn Kinder und zwei Erwachsene starten mit der Bahn Richtung Jugendbildungsstätte Hindeland (Jubi). Alle sind etwas aufgeregt was so alles in den nächsten Tagen passieren wird. Jeder hat so seine unterschiedlichen Vorstellungen. Doch erstmal ist man froh dass man im Zug sitzt und alle dabei sind. Die Fahrt klappt wunderbar und auch im Anschluss mit dem Bus nach Hindelang gibtes keine Probleme.Wir bekommen drei Zimmer zugeteiltund beziehen erstmal unsere Gemächer.
Nach dem Abendessen gibt es eine kleine Besprechung und anschließend wurde der Boulderraum und die Tischtennisplatte genutzt. Am nächsten Tag ging es mit dem Bus zur Starzlachklamm bei Sonthofen. Durch die Klamm ging es Steil nach oben.Die Natur bietet hier ein großartiges Schauspiel dem sich selbst eingefleischte Computer-Kids nicht entziehen konnten. Oben angekommen wanderten wir zur "grauen Wand"wo Leo und Simon zwei schöne Routen im 6er Bereich legten.Trotz der hohen Temperaturen und des heißen Fels war jeder mit Begeisterung bei der Sache. Am späten Nachmittag ging es mit dem Bus wieder zurück. Nach dem Abendessen besuchte uns dann Herr Holzheu, der Einsatzleiter der Bergwacht in Hindelang ist und sprach mit uns über seine Arbeit und seinen Erlebnissen in den Bergen.
Der Dienstag war dazu da die nähere Umgebung kennenzulernen und so liefen wir talwärts Richtung Ostrach. Hier konnte sich jeder austoben und es liefen nicht nur alle durch den Fluss sondern nahmen darin ein ausgiebiges Bad (bei 8 Grad Wassertemperatur). Zurück ging es durch den Kurgarten wo wieder das Element Wasser im Vordergrundstand. Beim Rückweg wurde dann nicht der normale Weg gewählt, sondern man kann ja schließlich auch durch den Bach laufen.
Mittwoch ging ein Teil der Gruppe ins Freibad und der größere Teil nutzte den Hochseilgarten an der Jubi. Hierzu kamextra eine Hochseilgarten Trainerin.Teamgeist, Geschicklichkeit und Mut waren hier gefragt, doch die Gruppe löste alle Aufgaben mit Bravour. Abends freute sichjeder auf die Nachtwanderung. Es ging aufwärts Richtung Oberjoch. Es ist schon anders im Dunkeln zu wandern, Nase und Ohren reagieren verstärkt auf die Umgebung.
Am nächsten Tag ging es zuerst aufs Nebelhorn, hier teiltesich die Gruppe. Leo und Simon machten mit einem Teil den Hindelanger Klettersteig, während die restliche Gruppe eine schöne Bergtour übers Koblat zum Giebelhaus machte. Die Freude hielt sich bei einigen in Grenzen weil den ganzen Tag laufen ja langweilig ist. Doch nach einiger Zeit freute sich dann jeder über die schöne Natur und die kalten Bergseen. Ein Bad durfte da nicht ausbleiben. Durch unterschiedliche Landschaft ging es dann zum Giebelhaus wozuerst der RIESIGE Durst gelöscht wurde.
Es war für alle dann doch ein großes Erlebnis. Abends gab es dann noch Lagerfeuer mit Stockbrot und Würstchen. Es wurde über die letzten Tage diskutiert und schon Pläne für das nächste Jahr gemacht. Bei sternklarer Nacht fand unsere Bergwoche einen würdigen Ausklang.
Bernhard Engelhardt


